Rückblick 8. Spieltag TSG – FC Kilia Kiel

Aktuelles, Nachberichte

Wenn man meint, es könne nicht schlimmer kommen, dann kommt es schlimmer…
In einer auf durchschnittlichem Niveau geführten Landesligapartie haben wir in der 90. Minute den überaus vermeidbaren Gegentreffer zum 1:2 erhalten, was uns letztendlich um den über die gesamte Partie betrachteten Zeitraum verdienten Punkt gebracht hat.

Gut vorbereitet und hoch motiviert sind wir in die Spielvorbereitung gegangen. Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie die Wende herbeiführen will. Allerdings wirkte es mit Betreten des Platzes, als hätten wir alle einen Rucksack mit uns zu tragen. Von der Leichtigkeit und Motivation nichts zu spüren, Verunsicherung und Fehler machten sich breit. Der FC hat diese Gelegenheit genutzt und sich in den ersten 45 Minuten Chancen erarbeitet, die unterm Strich zu einem 2:0 oder 3:0 hätten reichen können. Unser Spiel war belastet, die Leichtigkeit fehlte. Und sollte dann mal ein Abschluss herhalten, wurde das Ziel aus 11,12 Metern verpasst. Die 1:0-Pausenführung für unseren Gast war mehr als verdient.

Nach einer intensiven Kabinenansprache und 2 Wechseln (Erkocu und Pauls für Y. Schümann und Celik) wurden wir zielstrebiger und mutiger. Nach und nach erspielten wir uns ein Übergewicht, mussten aber immer wieder auf Konter aufpassen, Kilia war latent gefährlich. Dennoch erzielten wir das 1:1, wieder einmal hat TJ seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt. Das Spiel kippte zu unserer Gunsten, Egzon Lahi (lief allein auf Torhüter Rohde zu und hat ihn angeschossen) und Marius Reese aus 11m nach toller Vorarbeit von Urbat hätten das vorentscheidende 2:1 erzielen müssen. Eine alte Fußballerweisheit drohte sich zu bestätigen….machste sie vorne nicht, bekommst einen hinten…..oder so ähnlich.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass sich Kilia als schwerer Gegner im Abstiegskampf präsentierte, sicherlich glücklich aber nicht unverdient dieses Spiel zu seinen Gunsten entschieden hat.
Bei uns bleibt die Erkenntnis, dass Potenzial lediglich so gut ist, wie es abgerufen wird. Verändertes Personal, gleiche Fehler. Wir müssen lernen, gemeinsam als Mannschaft noch mehr voneinander zu fordern und uns zu unterstützen. Und nach wie vor jeder einzelne seinen Betrag dazu leisten, in dem die eigene Leistung reflektiert wird und zu versuchen, mehr Mut zu fassen und sich komplett in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

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